Vernissage | Rathaus | Würzburg | 27.09.2019

Das Prinzip Apfelbaum

Das Prinzip Apfelbaum – Vernissage im Würzburger Rathaus am 27.09.2019

11 Persönlichkeiten zur Frage „Was bleibt?“

„„Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin?“ Die Fotografin Bettina Flitner porträtiert elf Persönlichkeiten, die sich mit großer Offenheit auf die Frage einlassen. Ihre großformatigen Fotoarbeiten zeigt die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum“. Feinsinnig, mehrschichtig, berührend.

Die Frage „Was bleibt?“ beschäftigt Menschen seit jeher – darüber offen zu sprechen, ist für viele jedoch noch immer ein Tabu. Die Fotografin Bettina Flitner versteht es, die Porträtierten auf einfühlsame Weise für sich zu gewinnen. Sie lassen sie teilhaben an ihrem Nachdenken über das Leben und den Tod, über Erfahrungen und Hoffnungen.

Entstanden sind großformatige Fotografien, ergänzt mit persönlichen Gedanken der Porträtierten. Die Arbeiten vermitteln eine ganz eigene Stimmung voller Zwischentöne. Sie offenbaren Vergänglichkeit, Verletzlichkeit, Klugheit, Witz, Lebenslust. So gelingt es, einen neuen Blick auf bekannte Persönlichkeiten zu richten.

Bei ihren Begegnungen wurde Bettina Flitner mit der Kamera begleitet. Die daraus entstandenen Kurzfilme sind Teil der Ausstellung. Sie eröffnen eine zusätzliche Facette. Wer sich einlässt, wird hineingezogen in das „Über sich hinausdenken“ und beginnt unweigerlich selbst damit.

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ – dieses Martin Luther zugeschriebene Zitat steht Pate für den Titel der Ausstellung. Kein wehmütiger Blick zurück, nicht Trauer oder Trübsal. „Das Prinzip Apfelbaum“ ist ein Bekenntnis für das Leben – und darüber hinaus.“ (www.mein-erbe-tut-gutes.de/die-ausstellung)

Gedanken und Porträts von Günter Grass, Egon Bahr, Anne-Sophie Mutter, Reinhold Messner, Wim Wenders, Margot Käßmann, Dieter Mann, Ulf Merbold, Christiane Nüsslein-Volhard, Friede Springer und Richard von Weizsäcker.

Grußwort: Oberbürgermeister Christian Schuchardt

Rede: Susanne Anger (Sprecherin der Initiative)

Fotografiert für DFC Deutsche Fundraising GmbH

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