Panivalkova | The Instant Voodoo Kit | Ströme | Blues Pills | Astrid North

Mein Umsonst & Draussen – Tag 2

Fotografiert für’s Festival


Was für ein Glück, dass der zweite Tag erst um 18 Uhr los ging! Trotzdem hundemüde angekommen und erst Mal direkt zum Kaffeezelt. Mit Latte Macchiato und sensationellem Kuchen auf's Sofa vor Monitor 2 der Ausstellung zu 29 Jahren U&D. Und siehe da: Schon wieder unzählige meiner Bilder. Was für ein abgefahrenes Gefühl!!! Dann ging's aber auch schon los: Um 18:15 Uhr stehen Panivalkova auf der Bühne - ein stark enthusiastischer Tipp von Steffen Deeg. Und er hat nicht zu viel versprochen...

Gerade erst dem ukrainischen Underground entsprungen, gehören die drei jungen Multiinstrumentalistinnen inzwischen zu den aufsteigenden Sternen der osteuropäischen Musikszene.

Ihre raffinierte Mischung aus Folk und Indiepop lässt sich in keine Schublade pressen. Sie singen auf ukrainisch, russisch, spanisch, englisch und französisch.

Neben Instrumenten wie Keyboard, Akkordeon, Schlagzeug und Ukulele kommen auch Güiro, Kastanetten, Vibraslep, Okarina und Flexaton zum Einsatz. Leidenschaftlich minimalistische Musik kombiniert mit witzig-ironischen Texten macht ihren Auftritt zum einer Gesamt-Performance.

Alle 18 Fotos von Panivalkova gibt's HIER

Nach kurzer Bildbearbeitungspause bei leckerem Steakbrötchen ging's um 20:00 Uhr mit The Instant Voodoo Kit weiter.

Ich hatte sie schon 2 x fotografiert und hab mich schon sehr drauf gefreut, denn diese Band ist nicht nur was für die Ohren, sondern auch für die Augen!

Just another Gipsy/Blues-Trash/Pirate-Band from across the street... Es scheint, als wären sie direkt aus New Orleans, dem musikalischen Schmelztiegel der späten 1920er Jahre ins Hier und Jetzt katapultiert worden, nicht ohne dabei jedes erdenkliche Musikgenre auf ihrer Reise durch die Dekaden gestreift und vereinnahmt zu haben.

Seit 2010 geistert das bis zu 10-köpfige Künstlerkonglomerat durch die Kaschemmen und Spelunken dieses Landes.

Mit Masken und Mascara verziert, schmettern sie Hymnen, die allesamt der eigenen Feder entstammen und doch Volkslieder sein könnten.

Mit ihrer eigenwilligen aber mitreißenden Mischung aus Kabarett, Swing- und Gipsymusik haben sie unter anderem den Sparda-Nachwuchspreis für Straßenmusik und den Preis für junge Kultur gewonnen.

Alle 34 Fotos...

... von The Instant Voodoo Kit...

... gibt's...

...HIER!!!

Um 21:10 rasen wir zur Drinnen-Bühne, denn da kommen jetzt STRÖME. Ein einzigartiger Electro-Liveact der beiden Musiker Mario Schönhofer und Tobias Weber. Mit ihren Modularsynthezisern machen sie brachiale Beats, warme Melodien und ungehörte Klänge, die zu einem einzigartigen Sound verschmelzen, der die Clubs und Festivals zum Kochen bringt.

Das Besondere dabei: Die Modularsyntheziser, bei denen die Klänge im wahrsten Sinne des Wortes live "zusammengestöpselt" werden. Die zwei Musiker studierten Bass und Drums.

Es fiel uns furchtbar schwer, uns loszureißen, da die Jungs echt mördermäßig Stimmung und Lust zu tanzen gemacht haben. Aber das Licht war schwierig und um 21:35 Uhr mussten wir schon wieder an der Draussen-Bühne sein. Alle 6 Fotos gibt's HIER

21:35 Uhr - Draussen Bühne - Blues Pills - die einzige Band bei der wir nur die ersten 3 Songs fotografieren dürfen...

Und das war gar nicht so einfach, da die Frau rumwirbelt wie eine Wahnsinnige :D

"Es ist zuallererst die Stimme, die auffällt und mitreißt. Eine mächtige, seelenvolle Frauenstimme, die sofort die ganz Großen des Rock, Soul und Blues in Erinnerung ruft, von Aretha Franklin bis zu Janis Joplin." (Deutschlandfunk)

Alle 14 Fotos...

... von Blues Pills gibt's HIER!

Die Pause bis zum nächsten Auftritt um 23:00 Uhr haben wir genutzt, um weiter Bilder zu bearbeiten. Was für ein Marathon. Aber nun zum krönenden Abschluss mit Astrid North...

Wenn andere Musiker sich überschlagen, um möglichst zeitnah an alte Erfolge anzuknüpfen, lässt sich Astrid North, 1973 in Berlin geboren, alle Zeit der Welt. Fast ganze zehn Jahre liegen zwischen dem Ende ihrer Band Cultured Pearls und ihrem Solo Debut.

Ihre Zeit bei ihrer Familie in den USA prägt ihre künstlerische Entwicklung entscheidend - die Erinnerungen an viele Musik-, Sing- und Tanzbattles mit Cousins und Cousinen beeinflussen das junge Mädchen nachhaltig.

Nach mehr als zehn erfolgreichen Jahren mit Cultured Pearls begibt sie sich auf eine Reise und findet eine Freiheit und Eigenständigkeit, die sie bis heute ausübt. Mit vielen Wegbegleitern nimmt sie sich Zeit zu experimentieren, sich selbst und ihre Stimme neu zu entdecken.

2015 ein weiterer Schritt in die Unabhängigkeit: Astrid entscheidet sich, die Finanzierung ihres zweiten Soloalbums in Eigenregie zu organisieren. Die Freude ist riesengroß, als die Crowdfunding-Kampagne innerhalb kürzester Zeit erfolgreich ist. So entsteht eine wunderschöne CD, die Zeit und Zuhören braucht: Popmusik mit vielen Soul- und Jazzelementen. Sparsam, intim und mit Luft zum Atmen.

Alle 15 Bilder von Astrid North gibt's HIER! Und nun gute Nacht :)

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