Würzburg | März 2017

Er ist wieder da!

Er ist wieder da – Erwachsenenfigurentheater, 30. März 2017

Basierend auf Timur Vernes Roman zeigt das Marotte Figurentheater wie Hitler wiedererwacht und sich im Jahr 2011 wiederfindet.

„Das Stück fügt markante Episoden des Romans aneinander: Hitler wacht im Berlin des Jahres 2011 auf, unversehrt, in einer nach Benzin stinkenden Uniform. Ein Kioskbesitzer nimmt sich seiner an, hält ihn für einen genialen Comedian und vermittelt ihn ans
Fernsehen. Die TV-Fuzzis finden ihn besser als Bruno Ganz:
„Haben Sie ein richtiges Programm?“ – „Seit 1920!“
Hitler tritt in der Sendung des Komikers Ali Witzgür auf und lässt dort nichts anderes als sonst auch vom Stapel – aber das findet man jetzt des Grimme-Preises für würdig. Er hat zwar ein paar Probleme mit seiner Heimat („Die Deutschen trennen den Abfall sorgfältiger als ihre Rassen“) und nicht zuletzt mit den Neonazis,aber kommt rasch gut zurecht. Erschreckend gut.
Darf man das in Zeiten, in denen der reale Irrsinn immer größer wird ? Wir glauben: Unbedingt.

„Je bitterer die Satire dann wird, desto mehr bleibt das Lachen im Hals stecken.“
(Augsburger Allgemeine)

„Hitler wird als Handpuppe und als „Humanette“, einer enormen Halbkörperfigur mit Riesenkopf, gespielt: einerseits als Kasperle, andererseits überlebensgroß. Nur zwei der aussagekräftigen Effekte, die das Figurentheater für einen solchen Stoff bietet. Sie unterstreichen das Groteske des Geschehens.“ (Südwest Presse)

 

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